1039

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1039
Der römisch-deutsche Kaiser Konrad II. stirbt.
1039 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 487/488 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1031/32
Buddhistische Zeitrechnung 1582/83 (südlicher Buddhismus); 1581/82 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 62. (63.) Zyklus

Jahr des Erde-Hasen 己卯 (am Beginn des Jahres Erde-Tiger 戊寅)

Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 401/402 (Jahreswechsel April)
Iranischer Kalender 417/418 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 430/431 (22./23. September)
Jüdischer Kalender 4799/4800 (21./22. September)
Koptischer Kalender 755/756
Malayalam-Kalender 214/215
Seleukidische Ära Babylon: 1349/50 (Jahreswechsel April)

Syrien: 1350/51 (Jahreswechsel Oktober)

Spanische Ära 1077
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1095/96 (Jahreswechsel April)

Ereignisse

Heiliges Römisches Reich

  • 4. Juni: Durch den Tod seines Vaters Konrad II. wird Heinrich III. römisch-deutscher König. Der Machtübergang ist der einzige ungefährdete Thronwechsel in der ottonisch-salischen Geschichte des Heiligen Römischen Reichs.
  • 20. Juli: Als Konrad II. von Kärnten und Verona kinderlos stirbt, fallen seine Lehen an König Heinrich III.
  • Herzog Břetislav I. von Böhmen aus dem Geschlecht der Přemysliden führt im Sommer einen Raubzug nach Polen. Der Kriegszug wird außer von vielen böhmischen Adligen auch von einem Teil der Kirchenfürsten begleitet, unter anderem vom Prager Bischof Šebíř. Břetislav plündert Krakau und andere Städte und erobert Ende Juli Gnesen. Er lässt das Grab Adalberts von Prag öffnen und entführt dessen Gebeine nach Prag. Gemeinsam mit den Gebeinen Adalberts nimmt er auch die sterblichen Überreste seines Stiefbruders Radim-Gaudentius mit, des ersten Erzbischofs von Gnesen. Vermutlich ist die Inbesitznahme der Reliquien der eigentliche Grund des Feldzuges; gleichzeitig schwächt er durch die Besetzung des Herzogtums Schlesien, Gnesens und Mährens die Macht Polens. Mit Hilfe der Reliquien soll Prag von einem Mainzer Suffraganbistum zum eigenen böhmischen Erzbistum aufgewertet werden und die Nachfolge Gnesens antreten. Entsprechende Pläne werden mit einer Gesandtschaft zu Papst Benedikt IX. nach Rom verfolgt, stoßen aber auf erbitterten Widerstand des Mainzer Erzbischofs Bardo. König Heinrich III. schließt sich Bardos Haltung an. Zudem verlangt er die Freigabe Polens, bei dem es sich wie bei Böhmen um ein Vasallenfürstentum des Reiches handelt, sowie einen hohen Straftribut, den Břetislav nicht zu zahlen bereit ist. Břetislav kann einen Feldzug vorläufig noch abwenden, indem er seinen Sohn Spytihněv Heinrich als Geisel übergibt.

Iberische Halbinsel

Afrika

Urkundliche Ersterwähnungen

  • Brotterode wird erstmals urkundlich erwähnt.
  • 1022/39: Lienz wird erstmals urkundlich erwähnt.

Religion

Geboren

  • Minamoto no Yoshiie, japanischer Militärbefehlshaber während der späten Heian-Zeit († 1106)
  • Vijayabahu I., singhalesischer mittelalterlicher König von Sri Lanka († 1110)

Gestorben

  • 30. Januar: Sophia, Tochter Kaiser Ottos II. und der Kaiserin Theophanu, Äbtissin in Gandersheim und Essen (* 975)
  • 31. Januar: Hartwig, Bischof von Brixen (* um 990)
  • 10. März: Odo, Herzog von Gascogne, Herzog von Aquitanien und Graf von Poitou (* um 1010)
  • 16. April: Wilhelm III., Graf von Weimar und im Eichsfeld
  • 20. Juli: Konrad II., Herzog von Kärnten (* um 1003)
  • 20. Juli: Richard, Abt von Amorbach und Ellwangen sowie Reichsabt von Fulda (* um 970)
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