Antoni Albertrandi

Antoni Zygmunt Aleksander Albertrandi (auch Albertrandy; * 1732 oder 1733 in Warschau, Polen-Litauen; † 1795 in Neuenburg bei Schwetz, Königreich Preußen) war ein polnischer Maler, Dichter und Kunsttheoretiker des Klassizismus polnisch-italienischer Abstammung. Er war Hofmaler des polnisch-litauischen Königs Stanislaus II. August Poniatowski.

Leben

Albertrandi war Sohn des italienischen Malers Francesco und Cousin des Bischofs Jan Chrzciciel Albertrandi. Teodor Laskarys war sein Schwiegersohn. Albertrandi war ein Schüler von Szymon Czechowicz und ging dann für weitere Studien ins Ausland. Nach seiner Rückkehr nach Polen-Litauen ging er an den Königshof von Stanislaus II. August Poniatowski in Warschau. Dort malte er insbesondere Porträts und half Marcello Bacciarelli in der Königlichen Malschule in Warschau. 1776 wurde er endgültig zum Hofmaler am Königshof ernannt und erhielt den Adelstitel. Neben Porträts malte er religiöse Bilder und mythologische Werke. Es wird angenommen, dass er 1795 verstarb, wobei er nach anderen Quellen noch das Herzogtum Warschau erlebte. Seine Werke haben die Wirren der Kriege des 19. und 20. Jahrhunderts zu einem großen Teil nicht überdauert.

Literatur

  • Zygmunt Batowski, in: Polski Słownik Biograficzny. T. 1. Kraków: Polska Akademia Umiejętności – Skład Główny w Księgarniach Gebethnera i Wolffa, 1935, s. 44–45. Reprint: Zakład Narodowy im. Ossolińskich, Kraków 1989, ISBN 83-04-03484-0.
Commons: Antoni Albertrandi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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