Gföhl (Herrschaft)

Ausdehnung

Die Herrschaft umfasste zuletzt die Ortsobrigkeit über den Markt Gföhl, Schloß und Dorf Jaidhof, Eisengraben, Garmans, Ober-Meißling und Unter-Meißling sowie die Ämter Motten, Eisengraben, Gföhl, Eisenberg, Wolfshof, Tautendorf, Schiltern, Mittelberg, Lengenfeld, Droß, meißling, Reichau und Senftenberg.[1] Der Sitz der Verwaltung befand sich im Schloss Jaidhof.

Geschichte

1662 erwarb Georg Ludwig Graf von Sinzendorf, die Herrschaft Gföhl zu Jaidhof.[2] Der letzte Inhaber des Allods war der Unternehmer und Bankier Georg Simon Freiherr von Sina zu Hodos und Kizdia, der als größter Grundbesitzer Ungarns galt. Nach den Reformen 1848/1849 wurde die Herrschaft aufgelöst.

Einzelnachweise

  1. Carl von Gochnat: Nieder-Oesterreichischer Dominien-Schematismus für das Jahr 1848. [Ein Handbuch des ganzen Personalstandes von den sämmtlichen Dominien in Oesterreich unter der Ens (etc.).] Verlag bei Edlen von Schmidbauer und Holzwarth, Wien 1848, S. 46 (Scan in der Google-Buchsuche).
  2. Geschichte der Stadt auf gfoehl.gv.at
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. Additional terms may apply for the media files.