Laseschtschyna

Laseschtschyna (ukrainisch Лазещина; russisch Лазещина Laseschtschina, slowakisch Lazeština oder Lazešcina, ungarisch Mezőhát) ist ein Dorf im Osten der ukrainischen Oblast Transkarpatien mit etwa 4100 Einwohnern.

Laseschtschyna
Лазещина
Laseschtschyna
Basisdaten
Oblast:Oblast Transkarpatien
Rajon:Rajon Rachiw
Höhe:706 m
Fläche:10,78 km²
Einwohner:4.174 (2004)
Bevölkerungsdichte: 387 Einwohner je km²
Postleitzahlen:90633
Vorwahl:+380 3132
Geographische Lage:48° 16′ N, 24° 25′ O
KATOTTH: UA21060070030094589
KOATUU: 2123684501
Verwaltungsgliederung: 1 Dorf
Adresse: 90633 с. Лазещина 928
Statistische Informationen
Laseschtschyna
i1

Am 12. Juni 2020 wurde das Dorf ein Teil neu gegründeten Siedlungsgemeinde Jassinja im Norden des Rajons Rachiw[1]; bis dahin bildete es die Landratsgemeinde Laseschtschyna (Лазещинська сільська рада/Laseschtschynska silska rada).

Das 1947 gegründete Dorf liegt in den Waldkarpaten auf 706 m Höhe am Ufer des Flusses Laseschtschyna, einem 21 km langen Nebenfluss der Schwarzen Theiß (ukrainisch: Чорна Тиса Tschorna Tyssa), die wiederum ein Quellfluss der Theiß ist.

Durch das Dorf verläuft die nationale Fernstraße N 09, die nach Westen zur benachbarten Siedlung städtischen Typs Jassinja und zum Rajonzentrum Rachiw und nach Nordosten zum Jablunyzkyj-Pass und im weiteren Verlauf nach Tatariw und zur Stadt Jaremtsche in der Oblast Iwano-Frankiwsk führt.

In Laseschtschyna befindet sich die Kirche der Verklärung, eine Holzkirche aus dem Jahr 1780.[2] Zudem besitzt die Ortschaft einen Bahnhof an der in den 1890er Jahren erbauten Bahnstrecke Sighetu Marmației–Iwano-Frankiwsk und einen direkten Zugang zu den Bergen Howerla und Petros.

Persönlichkeiten

Commons: Laseschtschyna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Розпорядження Кабінету Міністрів України від 12 червня 2020 року № 712-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Закарпатської області"
  2. Laseschtschyna - Kirche der Verklärung auf derev.org.ua; abgerufen am 18. April 2017 (ukrainisch)
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