Ratstannenweg

Der Ratstannenweg ist ein Straßenzug in Weimar im Stadtteil Südstadt. Er verläuft in südliche Richtung, beginnend an der Ludwig-Feuerbach-Straße und endet an der Alexander-Olbricht-Straße.

Der Name rührt von den Ratstannen her, wo sich eine Quelleinfassung (Brunnenstube) befindet.[1][2]

Die Häuser Ratstannenweg 1 a, 21 (Haus Trettner)[3][4] und 22 stehen auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale). Der Einfluss des Bauhauses ist deutlich abzulesen.

Vor dem Haus Ratstannenweg 21 liegt ein Stolperstein für Lucy Ortlepp[5], die 1943 nach Auschwitz deportiert wurde. Dieser Stolperstein steht auf der Liste der Stolpersteine in Weimar. Im Haus Ratstannenweg 4 wohnte der Präsident der Goethe-Gesellschaft in Weimar Karl-Heinz Hahn.[6] Am Ratstannenweg 8 war der Architekt Paul Bräunlich wohnhaft. Er entwarf sein Wohnhaus auch.

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Einzelnachweise

  1. Art. Brunnenstuben, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 58 f.
  2. Hans-Joachim Leithner: Gestaltete Landschaften (= Hans-Joachim Leithner (Hrsg.): WeimarWissen. 2: Teilband 2.1.: Parkanlagen in Weimar. Weimar 2021), S. 20.
  3. http://www.architekt-rost-weimar.de/seite_architek_ratstannenweg/seite_architek_ratstannenweg.html
  4. Zusammen mit ihr bewohnte der Bibliotheksrat Paul Ortlepp dieses Haus.
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