Rouzbeh Asgarian

Rouzbeh Asgarian (* 1979) ist ein Gitarrist, Komponist und Arrangeur, Kurator und musikalischer Leiter.

Geschichte

Rouzbeh Asgarian begann seine Musikalische Ausbildung im Alter von 13 Jahren[1] mit der klassischen Gitarre.[2] Damals gründete er seine erste Band Own Style. In dieser Band sammelte er seine ersten Liveerfahrungen mit regionalen Auftritten und als Vorgruppe von Halloween. Nach dem Abitur studierte er am Conservatorium Maastricht Jazzgitarre von 2001 bis 2006 bei Jan Formanoy und Nobert Scholly. Er nahm an Workshops bei Frank Haunschild, John Abercrombie, Adam Nussbaum, Mike Stern und Dave Liebman teil.

2004 gründete Rouzbeh Asgarian die Rouzbeh Asgarian Band, zunächst bestehend aus Ryan Carinaux (Trompete), Joe Hertenstein (Schlagzeug) und Fedor Ruskuc (Kontrabass). Mit dieser Band spielte er seine eigenen Kompositionen und veröffentlichte die Alben „In Between“ und „Waiting“, die begeisterte Rezensionen in zahlreichen Jazzzeitungen erhielten. Musikansich.de lobte beispielsweise: „Auf seinem neuen Album 'Waiting' zeigt der deutsch-iranische Gitarrist Rouzbeh Asgarian, dass er einer der einfallsreichsten Gitarristen der jüngeren Generation ist. (...) das beste Beispiel dafür, wie intelligente Musik auch heute noch geschrieben und gespielt wird“.[3]

Die Band trat in zahlreichen Jazzclubs und auf Festivals auf. 2018 erweiterte Asgarian seine Band zu einem Septett, das Rouzbeh Asgarian Ensemble, und veröffentlichte das Album „Flying to Persia“. Dieses Ensemble kombinierte ein klassisches Jazzquartett mit persischen Instrumenten wie der Santoor (gespielt von Benjamin Stein), der arabisch-persischen Rahmentrommel Daf (gespielt von Rhani Krija und Afra Mussawisade) und der persisch-kurdischen Rohrflöte Nay (gespielt von Diyar Alturk). Das Ensemble spielte auf mehreren Jazzfestivals wie dem Rivertone Jazzfestival, dem Winterjazz Festival Köln und war Headliner bei der Jazzweek Regensburg. Außerdem war das Ensemble Finalist des Creole Preis für Weltmusik.[4]

Die Mittelbayerische Zeitung widmete ihm eine Seite mit der Überschrift „Der Persische Jon Bon Jovi!“.[5] (Mittelbayerische Zeitung, Seite 16, Dienstag, 17. Juli 2018)

Außerdem arbeitete er als Gitarrist in zahlreichen Jazz-, Rock- und Popbands weltweit.

Mit dem persischen Star Mansour aus Los Angeles tourte er international.

Neben seiner Tätigkeit als Gitarrist arbeitet Rouzbeh Asgarian auch als Musikproduzent in seinem eigenen gegründeten Tonstudio.

Diskografie

Alben

Jahr Titel
2006 In Between
2014 Waiting
2018 Flying to Persia

Einzelnachweise

  1. Rouzbeh Asgarian: Über-uns-Seite. In: rouzbehasgarian.com. Abgerufen am 23. Mai 2024 (englisch).
  2. Isabel Hemming: Auf einen Kaffee mit Rouzbeh Asgarian. In: meinesuedstadt.de. 2. Juni 2014, abgerufen am 23. Mai 2024.
  3. Ingo Andruschkewitsch: Rouzbeh Asgarian Waiting. In: Musik an sich. 6. Juni 2014, abgerufen am 26. Mai 2024.
  4. WERKSTATT DER KULTUREN: Rouzbeh Asgarian Ensemble@ creole global contest. 13. Dezember 2018, abgerufen am 26. Mai 2024.
  5. Fred Filkorn: Wie ein persischer Jon Bon Jovi. In: Mittelbayerische (Hrsg.): Zeitung. Nr. 11020. Regensburg 17. Juli 2018, S. 16.
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