Erzbistum Manila

Geschichte

Das Bistum Manila wurde am 6. Februar 1579 als Suffraganbistum des Erzbistums Mexiko unter dem Pontifikat Gregors XIII. gegründet und am 14. August 1595 von Clemens VIII. zum Erzbistum erhoben.

Zu den historisch bekanntesten Priestern des Erzbistums zählen Jose Burgos und Jacinto Zamora, die im 19. Jahrhundert zusammen mit Mariano Gómez als das Gomburza-Trio in die Geschichte der Philippinen eingingen. 1949 wurde mit Gabriel M. Reyes erstmals ein einheimischer Geistlicher zum Erzbischof von Manila ernannt.[1] Erzbischof Rufino Jiao Santos wurde 1960 durch Papst Johannes XXIII. als erster Philippino zum Kardinal kreiert. Ein sehr bekannter Kardinal des Erzbistums war außerdem dessen Nachfolger Jaime Lachica Sin; er unterstützte 1986 aktiv die EDSA-Revolution, die zum Sturz von Ferdinand Marcos führte.

Gebietsabtrennungen

Datum Bistum
14.08.1595 Erzbistum Caceres
14.08.1595 Erzbistum Cebu
14.08.1595 Erzbistum Nueva Segovia
10.04.1910 Erzbistum Lipa
11.12.1948 Erzbistum San Fernando
25.11.1961 Bistum Imus
25.11.1961 Bistum Malolos
24.01.1983 Bistum Antipolo
07.12.2002 Bistum Novaliches
07.12.2002 Bistum Parañaque
28.06.2003 Bistum Cubao
28.06.2003 Bistum Kallokan
28.06.2003 Bistum Pasig

Bedeutende Kirchen

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Entwicklung der Mitgliederzahlen

Literatur

  • Emmanuel V. Suñga, Ruperto C. Santos, Armando F. de Jesus: The Archdiocese of Manila. A pilgrimage in time (1565–1999). Band 2. Roman Catholic Archbishop of Manila, Manila 1999, ISBN 971-8947-07-8.

Siehe auch

Commons: Erzbistum Manila – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Geschichtliche Informationen auf den Seiten des Erzbistums Manila
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