Ginai

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Ginai
Staat Frankreich
Region Normandie
Département (Nr.) Orne (61)
Arrondissement Argentan
Kanton Argentan-2
Gemeindeverband Terres d’Argentan Interco
Koordinaten 48° 45′ N,  9′ O
Höhe 140–248 m
Fläche 9,25 km²
Einwohner 71 (1. Januar 2021)
Bevölkerungsdichte 8 Einw./km²
Postleitzahl 61310
INSEE-Code 61190

Bürgermeisteramt (Mairie), Anbau an der Pfarrkirche

Ginai ([ʒinɛ] ) ist eine französische Gemeinde mit 71 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2021) im Département Orne in der Region Normandie (vor 2016 Basse-Normandie). Sie gehört zum Arrondissement Argentan und ist Mitglied im Gemeindeverband Terres d’Argentan Interco. Die Einwohner werden Ginéains und Ginéaines genannt.

Geografie

Ginai liegt im Süden der Région naturelle Pays d’Auge, etwa 17 Kilometer östlich von Argentan und etwa 37 Kilometer nordnordöstlich von Alençon. Die Gemeinde besitzt kein ausgedehntes Zentrum, das lediglich die Pfarrkirche und das Bürgermeisteramt umfasst. Die Ure, ein Nebenfluss der Orne, begrenzt das Gemeindegebiet im Süden und im Südosten. Das Zentrum liegt auf einer Höhe von etwa 210 m. Das Gelände flacht nach Süden hin in der Breite auf unter 185 m ab und steigt im Norden auf bis zu 265 m Höhe an.

Teile des Gebiets von Ginai gehören zum Natura 2000-Schutzgebiet „Bocages et vergers du sud Pays d'Auge“ (FR2502014).[1]

Rund 84 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich genutzt, rund 10 % sind bewaldet, insbesondere im Südwesten, auf künstliche, nicht landwirtschaftliche Grünflächen entfallen rund 6 % (Stand: 2018).[2]

Umgeben wird Ginai von den Nachbargemeinden Gouffern en Auge im Norden und Westen, Croisilles im Nordosten, Saint-Germain-de-Clairefeuille im Osten und Südosten sowie Nonant-le-Pin im Süden.

Geschichte

1821 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde La Briquetière in den Westen der Gemeinde eingegliedert.

Bevölkerungsentwicklung

Ginai: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2020
Jahr  Einwohner
1793
 
198
1800
 
214
1806
 
227
1821
 
197
1836
 
279
1841
 
304
1846
 
273
1851
 
253
1856
 
246
1861
 
233
1866
 
224
1872
 
212
1876
 
216
1881
 
227
1886
 
231
1891
 
233
1896
 
192
1901
 
176
1906
 
155
1911
 
166
1921
 
153
1926
 
161
1931
 
149
1936
 
152
1946
 
165
1954
 
161
1962
 
147
1968
 
120
1975
 
103
1982
 
94
1990
 
64
1999
 
87
2006
 
82
2013
 
97
2020
 
73
Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1999,[3] INSEE ab 2006[4][5][6]
Anmerkung(en): Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz

Sehenswürdigkeiten

  • An der Pfarrkirche Saint-Denis aus dem 16. Jahrhundert seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts das Bürgermeisteramt angebaut. Die Kirche birgt zahlreiche Ausstattungsgegenstände, die in der Base Palissy gelistet sind.
  • Pfarrhaus, errichtet 1783
  • Nationalgestüt Le Pin, erbaut im 18. Jahrhundert auf Initiative Ludwig XIV., seit 1948 in Teilen als Monument historique eingeschrieben, seit 1949 in weiteren Teilen klassifiziert, seit 1995 in weiteren Teilen eingeschrieben
  • Hippodrom le Pin au Haras aus dem 18. Jahrhundert im Weiler La Bergerie im Südwesten der Gemeinde
  • Herrenhaus im Weiler La Hulinière aus dem 16. Jahrhundert

Verkehr

Ginai liegt abseits größerer Verkehrsachsen. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden das Zentrum mit den Weilern der Gemeinde und den Nachbargemeinden.

Einzelnachweise

  1. Biodiversité dans les territoires - Ginai. Inventaire national du patrimoine naturel (INPN), abgerufen am 25. Mai 2024 (französisch).
  2. Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole). CORINE Land Cover, 2018, abgerufen am 25. Mai 2024 (französisch).
  3. Notice Communale Ginai. EHESS, abgerufen am 25. Mai 2024 (französisch).
  4. Populations légales 2006 Commune de Ginai (61190). INSEE, abgerufen am 25. Mai 2024 (französisch).
  5. Populations légales 2013 Commune de Ginai (61190). INSEE, abgerufen am 25. Mai 2024 (französisch).
  6. Populations légales 2020 Commune de Ginai (61190). INSEE, abgerufen am 25. Mai 2024 (französisch).
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