Wemaers-Cappel

Wemaers-Cappel, westflämisch: Wemoars-Kapel, ist eine französische Gemeinde mit 237 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2021) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Dunkerque und ist Mitglied im Gemeindeverband Cœur de Flandre Agglo. Die Bewohner werden Wemaers-Cappelois und Wemaers-Cappeloises genannt.

Wemaers-Cappel
Staat Frankreich
Region Hauts-de-France
Département (Nr.) Nord (59)
Arrondissement Dunkerque
Kanton Wormhout
Gemeindeverband Cœur de Flandre Agglo
Koordinaten 50° 48′ N,  26′ O
Höhe 30–75 m
Fläche 4,13 km²
Einwohner 237 (1. Januar 2021)
Bevölkerungsdichte 57 Einw./km²
Postleitzahl 59670
INSEE-Code 59655

Blick auf Wemaers-Cappel

Geografie

Wemaers-Cappel liegt in Französisch-Flandern, etwa 26 Kilometer südsüdöstlich von Dünkirchen und etwa 49 Kilometer nordwestlich von Lille am westlichen Rand der Hügelkette Monts de Flandre in der Région naturelle Houtland. Die Gemeinde wird von den zeitweise trockenfallenden Flüsschen Wemaers-Cappel, Zuytpeene, Rue du Midi und verschiedenen kleineren Bächen entwässert. Das Zentrum liegt auf einer Höhe von etwa 35 m. Das Gemeindegebiet ist größtenteils flach, steigt jedoch im Südosten auf über 75 m an.

Nahezu die gesamte Fläche der Gemeinde wird landwirtschaftlich genutzt (Stand: 2018).[1]

Wemaers-Cappel grenzt im Nordosten an Zermezeele, im Osten an Hardifort, im Südosten an Cassel, im Süden an Zuytpeene, im Westen an Ochtezeele und im Nordwesten an Arnèke.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr196219681975198219901999200620132020
Einwohner254255198198186230251251246
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

Verkehr

Wemaers-Cappel liegt abseits größerer Verkehrsachsen. Die Departementsstraße D 26 von Watten nach Cassel verläuft entlang der südlichen Gemeindegrenze. Die Departementsstraße D 11 führt in nordwestlicher Richtung zur Küste nach Gravelines. Die nachgeordnete D 52 folgt auf der östlichen Gemeindegrenze der Trasse einer ehemaligen Römerstraße in Richtung Dünkirchen. Die nachgeordnete D 338 verbindet das Zentrum mit Zuytpeene im Süden und mit Hardifort im Osten.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 480–483.
Commons: Wemaers-Cappel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole). CORINE Land Cover, 2018, abgerufen am 17. Mai 2024 (französisch).
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. Additional terms may apply for the media files.