Eurovision Song Contest 2011

Der 56. Eurovision Song Contest fand vom 10. bis 14. Mai 2011 in der Esprit Arena (für den Zeitraum der Veranstaltung: Düsseldorf Arena) in Düsseldorf statt.[1] Nachdem der deutsche Beitrag Satellite von Lena Meyer-Landrut im Jahr zuvor den 55. Eurovision Song Contest in Oslo gewonnen hatte, wurde Deutschland zum dritten Mal nach 1957 und 1983 mit der Ausrichtung des Musikwettbewerbs beauftragt. Das offizielle Motto der Veranstaltung 2011 lautete Feel Your Heart Beat! (Englisch, etwa „Fühl’ dein Herz schlagen!“).[2]

56. Eurovision Song Contest
Motto Feel Your Heart Beat! (Fühl’ dein Herz schlagen)
Datum 10. Mai 2011 (Halbfinale 1)
12. Mai 2011 (Halbfinale 2)
14. Mai 2011 (Finale)
Austragungsland Deutschland Deutschland
Austragungsort
Düsseldorf Arena, Düsseldorf
Austragender Fernsehsender /
Moderation
Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab
Eröffnungsact Finale: Stefan Raab feat. Lena: Satellite (Rockabilly Version) (Musik: Julie Frost, John Gordon; Text: Julie Frost)
Pausenfüller Erstes Halbfinale: Cold Steel Drummers
Zweites Halbfinale: Flying Steps: Flying Bach
Finale: Jan Delay: Oh Jonny (Musik/Text: Jan Eißfeldt, Lieven Brunckhorst, Jonas Landerschier, Loomis Green, Jost Nickel, Ali Busse, Philipp Kacza, Sebastian John), Klar (Musik/Text: Linda Creed, Jan Eißfeldt, Thom Bell)
Teilnehmende Länder 43
Gewinner Aserbaidschan Aserbaidschan
Siegertitel Ell & Nikki: Running Scared
Zurückkehrende Teilnehmer Italien Italien,
Osterreich Österreich,
San Marino San Marino,
Ungarn Ungarn
Abstimmungsregel Jedes Land verteilt an die zehn besten Titel der Abstimmung 12, 10, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2 und 1 Punkt(e). Die Abstimmung findet zu jeweils 50 Prozent per Jury- und Televoting statt.
Norwegen ESC 2010 Aserbaidschan ESC 2012

Der von Ell & Nikki vorgetragene aserbaidschanische Beitrag Running Scared, belegte den ersten Platz. Italien kehrte nach einer Pause von 14 Jahren wieder zum Wettbewerb als Big-Five-Mitglied zurück und belegte den zweiten Platz. Lena, die Deutschland in diesem Jahr mit dem Lied Taken by a Stranger erneut vertrat, erreichte im Finale Platz 10. Die österreichische Vertreterin Nadine Beiler belegte im Finale mit ihrem Lied The Secret Is Love den 18. Platz, während die Schweiz mit Anna Rossinelli auf Platz 25 Letzte im Wettbewerb wurde.

Austragungsort

Vorbereitung

Bewerberstädte:
Erfolgreiche Bewerbung
Erfolglose Bewerbung
Stadt Austragungsort Kapazität
bei Konzerten
Eigentümer Bemerkungen
Berlin[3] Zelt auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Tempelhof max. 10.000 Stadt Berlin keine Halle, sondern Zelt
Düsseldorf[4] ESPRIT arena max. 66.000 Multifunktionsarena Immobilien­gesellschaft mbH & Co. KG Spielstätte von
Fortuna Düsseldorf
Hamburg Hamburg Messe max. 10.000 Hamburg Messe GmbH
Hannover Messe Hannover max. 10.000 Deutsche Messe AG Austragungsort der Expo 2000

Insgesamt reichten 23 Städte eine Bewerbung für eine Austragung des Eurovision Song Contest ein, von denen Acht, darunter Berlin, Hamburg, Hannover, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Köln, Frankfurt am Main und München, die geforderten Bedingungen des Anforderungskataloges erfüllen konnten. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 20. August 2010 lagen der Landesrundfunkanstalt NDR Angebote von vier Städten (Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Hannover) vor, den Wettbewerb im Jahr 2011 auszutragen.[5]

Am 12. Oktober 2010 gab der NDR den Austragungsort Düsseldorf bekannt.[10] Schon Tage vor der offiziellen Verkündung hatte dies die WAZ-Mediengruppe im Internet gemeldet. Die Entscheidung wurde unter anderem aus finanziellen Gründen getroffen. Während für die Düsseldorfer ESPRIT arena rund 36.000 Plätze vergeben werden können,[11] hätten beispielsweise in Berlin in einem Sonderbau auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof nur 8.800 Plätze bereitgestanden.[12]

Die Düsseldorf Arena war für Einrichtung, Umgestaltung, Proben, Veranstaltungstage sowie den Abbau etwa sechs Wochen lang belegt. Die rund 36.000 Plätze verteilten sich auf etwa 6.000 im Innenraum und etwa 30.000 auf den Tribünen.

Das erste Kontingent von 32.000 Eintrittskarten für das Finale am 14. Mai 2011 war schon am ersten Verkaufstag, dem 12. Dezember 2010, vergriffen.[13] Auch das erste Kartenkontingent für die Final-Generalprobe am 13. Mai 2011, das sogenannte Jury-Finale, war im Dezember 2010 nach wenigen Tagen verkauft. Nach Abschluss der Umbauarbeiten an der Arena waren für das Finale und das Jury-Finale jeweils noch etwa 1.000 Karten erhältlich.[14]

Da die Handelsgruppe Esprit, Namensgeberin der ESPRIT arena, keine Werbepartnerin der Veranstaltung war, wurde die Austragungshalle für den Zeitraum der Veranstaltung in „Düsseldorf Arena“ umbenannt.[15]

Moderatoren der Veranstaltung waren Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab.[16]

Technik

Für die Veranstaltung und die Übertragung wurde die „Arena“ bereits seit April umgebaut. So kamen 2200 Scheinwerfer, 27 Kameras und 90 Mikrofone zum Einsatz. Die Bühne zwischen den Zuschauerreihen hatte einen Durchmesser von 13 Metern, nach ESC-Reglement dürfen pro Auftritt höchstens sechs Personen auf der Bühne sein. „Die eigentliche Farbigkeit erzeugen wir durch LED-Elemente, die wir in die Architektur integriert haben. Fast alle Bühnenelemente können mit Video bespielt werden. [… so können] ganz unterschiedliche Looks [entstehen].“ (Bühnendesigner Florian Wieder) Im Hintergrund war die LED-Wand mit 18 Metern Höhe und einer Breite von 60 Metern für Lichteffekte installiert.[17] Während der ESC-Veranstaltungen war der Verkehr mit der Messe „Interpack“ zu koordinieren. Dazu wurde ein Konzept zwischen Ämtern und Verkehrsträgern abgestimmt.

Die vorher für den ESC-Zeitraum geplanten Veranstaltungen mussten an andere Orte verlegt werden. So trug der Fußballverein Fortuna Düsseldorf drei seiner Heimspiele in einem mobilen Stadion mit 20.168 Plätzen im benachbarten Arena-Sportpark aus.[18] Innerhalb von acht Wochen erstellten dort bis zu 80 Arbeiter ein funktionsfähiges, DFL-gerechtes Fußballstadion auf dem 43.000 Quadratmeter großen Sportparkgelände. Hierfür waren die Sicherheitsanforderungen sowie Platz für Fernsehkameras und Journalisten nötig. Dafür wurden 2,8 Millionen Euro veranschlagt.[17]

Finanzierung

Der Großteil der Kosten wurde durch Rundfunkgebühren der ARD übernommen. Die Vorsitzende Monika Piel bezifferte die Kosten auf rund 12,1 Millionen Euro. Zum Vergleich: Das norwegische Fernsehen hat beim ESC 2010 etwa 16,25 Millionen Euro ausgegeben,[19] und Moskau stellte 2009 einen Kostenrekord von rund 42 Millionen Euro auf.[20] Piel wies darauf hin, dass Deutschland bisher von den Ausgaben anderer Länder profitierte, die 52 Contests ausrichteten (Deutschland bisher erst drei).[19]

Zur Finanzierung der Veranstalter stellte die Stadt Düsseldorf 10 Millionen Euro bereit.[21] Erwartet wurden im Vorfeld Kosten von bis zu 7,8 Millionen Euro. Darin enthalten ist der Umzug von Fortuna Düsseldorf in ein temporäres Ausweichstadion, weil das angestammte für sechs Wochen blockiert war, sowie Kosten städtischer Töchter wie die Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH. Weitere teure Posten waren die Sicherheitsmaßnahmen sowie Pressearbeit. Allerdings konnten diese Kosten durch erwartete Sponsorengelder sowie die Eintrittsgelder refinanziert werden – sie sind noch nicht einberechnet.[22]

Format

Motto

Mit dem Motto „Feel your heart beat!“ wurde ein Slogan gewählt, der Bezug zu Gefühlen nimmt, die Musik auslösen kann. Gefühle wie Begeisterung, Herzklopfen, Mitfiebern, Liebe und Leidenschaft sind typisch für den ESC und sollten in dem Motto ausgedrückt werden. Es steht damit auch für das Überwinden von Grenzen und Sprachbarrieren, die durch Gefühle überwunden werden. „Feel your heart beat!“ nimmt zudem die verschiedenen Rhythmen auf, die jedes Lied einzigartig machen.[23]

Das Logo besteht aus einem pulsierenden Herz aus verschieden farbigen Lichtstrahlen. Die Farben und Lichter verbinden die Länder, Menschen und Lieder. Durch Anpassen der Farben können mit dem Logo die Flaggen der Teilnehmerländer dargestellt werden. 2010 hat Lena in Oslo bei der Punktevergabe in einem Live-Gespräch mit dem Moderator ein Herz in die Luft gezeichnet, um sich für die bisher erhaltenen Punkte zu bedanken. Dieser Moment wurde mit der Formauswahl des Logos aufgegriffen. Das Herz wurde zudem als international anerkanntes Symbol zur Unterstreichung des diesjährigen Mottos gewählt.[24]

„Postkarten“

Die Postkarten in Form kurzer Einspielfilme zwischen den Liveauftritten zeigten verschiedene Kulissen aus Deutschland. Dabei wurde die Tilt-Shift-Technik verwendet, um die Szenen wie ein Miniaturland aussehen zu lassen. In den Ausschnitten sind Menschen aus den jeweiligen Wettbewerbsländern zu sehen[25], die das Motto „Feel your heart beat!“ in die jeweilige Landessprache übersetzen. Die Postkarten wurden mit dem Lied „Wonderful“ von Gary Go unterlegt.[26]

Teilnehmer

Länder

Nach den Regeln der Europäischen Rundfunkunion (EBU) können maximal 45 Länder bei einem Song Contest vertreten sein.[27] Am Eurovision Song Contest 2011 nahmen 43 Länder teil, so viele wie zuvor nur 2008.[28]

Direkt gesetzte Finalteilnehmer

Grundsätzlich sind bis zu sechs Länder direkt für die Finalrunde gesetzt: das jeweilige Gastgeberland und die sogenannten Big Five – die fünf finanzkräftigsten Mitglieder der Europäischen Rundfunkunion. Dies waren in Düsseldorf:

Die Gruppe der direkt gesetzten Finalteilnehmer umfasste 2011 nur fünf Länder, weil das Gastgeberland Deutschland zu den Big Five gehörte. Italien nahm erstmals seit 1997 wieder teil und entsandte Raphael Gualazzi, den Gewinner der Newcomer-Kategorie des Sanremo-Festivals 2011.

Wie im Vorjahr wurde Deutschland von der Sängerin Lena vertreten.[34] Es war das dritte Mal nach Lys Assias Sieg 1956 und Corry Brokkens Sieg 1957, dass die Interpretin eines Siegerliedes im Folgejahr wieder antrat. Lys Assia wurde 1957 Achte und Corry Brokken 1958 Neunte von je zehn Kandidaten, Lena wurde 2011 Zehnte von fünfundzwanzig Finalteilnehmern.

Wiederkehrende Teilnehmer

Einige der Interpreten nahmen nach früheren Teilnahmen am Eurovision Song Contest im Jahr 2011 erneut am Wettbewerb teil; unter anderem Dana International aus Israel, die den Wettbewerb 1998 gewinnen konnte, und die deutsche Vorjahressiegerin Lena.

LandInterpretVorherige(s) Teilnahmejahr(e)
Armenien ArmenienJenia Evgenios Buli (Begleitung)2010 für Griechenland Griechenland (zusammen mit Giorgos Alkeos als Mitglied der Friends)
Begleitung: 2009 für Albanien Albanien
Petros Zlatkos (Begleitung)2010 für Griechenland Griechenland (zusammen mit Giorgos Alkeos als Mitglied der Friends)
Bosnien und Herzegowina Bosnien und HerzegowinaDino Merlin1999 (Duett mit Beatrice)
Deutschland DeutschlandLena2010
Georgien GeorgienSophio Toroschelidse (als Mitglied von Eldrine)Begleitung: 2010
Island IslandGunnar Ólafsson (als Mitglied von Sigurjón’s Friends)2001 (als Mitglied von Two Tricky)
Benedikt Brynleifsson (als Mitglied von Sigurjón’s Friends)Begleitung: 2007
Vignir Snær Vigfússon (als Mitglied von Sigurjón’s Friends)Begleitung: 2003
Israel IsraelDana International1998
Mazedonien 1995 MazedonienVlatko IlievskiBegleitung: 2005
Moldau Republik MoldauZdob și Zdub2005
Slowakei SlowakeiDaniela Nízlová (als Mitglied von Twiins)Begleitung: 2008 für Tschechien Tschechien
Veronika Nízlová (als Mitglied von Twiins)
Slowenien SlowenienMartina Majerle (Begleitung)2009 (zusammen mit Quartissimo als Martina)
Begleitung: 2007 •• 2003 für Kroatien Kroatien2008 für Montenegro Montenegro

Weitere Teilnehmer

Die restlichen 38 Teilnehmerländer mussten zunächst eines der beiden Halbfinale absolvieren, die am Dienstag und Donnerstag vor der Endrunde am Samstag, dem 14. Mai 2011, stattfanden.

Erstmals seit 2007 war Österreich wieder beim Eurovision Song Contest vertreten. Es hatte sich drei Jahre lang aufgrund seines schlechten Abschneidens bei den vorangegangenen Wettbewerben und aus Kritik am Wertungssystem zurückgezogen.

Sein Debüt hatte zunächst das Fürstentum Liechtenstein angekündigt, da es aktiv den Beitritt zur Europäischen Rundfunkunion vorbereitete. Anfang August 2010 wurde jedoch bekannt, dass Liechtenstein im Jahr 2011 noch nicht teilnehmen wird.

Für die Teilnehmerländer hatte bis zum 25. Dezember 2010 die Möglichkeit bestanden, sich nach bereits erfolgter Anmeldung ohne finanzielle Abgeltung vom Wettbewerb wieder zurückzuziehen. Diese Möglichkeit nahm Montenegro in Anspruch.[35] Die Slowakei wollte zu einem späteren Zeitpunkt ihre Teilnahme zunächst absagen,[36] entschied sich schließlich wegen der angedrohten Strafzahlung doch für die Teilnahme.

Abstimmungsmodus

In beiden Halbfinalgruppen erreichten von den jeweils 19 Kandidatenländern die 10 Länder mit den meisten Wertungspunkten das Finale. Die Finalgruppe umfasste 25 Länder, nämlich 10 aus dem 1. Halbfinale, 10 aus dem 2. Halbfinale und die direkt gesetzten Teilnehmer. Stimmberechtigt in den Halbfinalgruppen waren jeweils zwei beziehungsweise drei der fünf gesetzten Finalistenländer sowie alle Länder der jeweiligen Gruppe. Im Finale waren alle 43 Länder stimmberechtigt. Sowohl in den Halbfinalgruppen als auch im Finale bestand die Wertung jedes abstimmenden Landes je zur Hälfte aus einem Televoting und einer Jury-Entscheidung. Die Jurys setzen sich jeweils aus fünf Experten mit einem Nahverhältnis zur Musikbranche zusammen. Bei Punktgleichheit innerhalb der Abstimmung eines Landes entschied das Stimmverhalten der Zuschauer.[37]

Interpreten und Lieder

Besondere Vorkommnisse

Den ukrainischen Vorentscheid am 26. Februar 2011 gewann zunächst Mika Newton mit dem Lied Angel. Anschließend gab es in den ukrainischen Medien Diskussionen, ob beim Vorentscheid alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Der Beitrag von Mika Newton wurde bis auf weiteres zurückgezogen. Ein neues Finale sollte am 3. März stattfinden. Dort sollten Mika Newton mit Angel, Zlata Ohnjewitsch mit The Kukushka und Jamala mit Smile antreten.[38] Letztere zog sich allerdings am 1. März zurück, da sie nicht mit Manipulation und Korruption in Verbindung gebracht werden wollte.[39] Am 2. März zog sich auch Ohnewitsch zurück, sodass Mika Newton als Teilnehmerin am internationalen Wettbewerb feststand.[40]

In Belarus gewann Anastassija Winnikawa den Vorentscheid am 28. Februar 2011 mit dem Song Born in Byelorussia. Am 3. März wurde bekanntgegeben, dass der Liedtext aus politischen Gründen geändert wurde und der Song nun I Am Belarusian heißt.[41] Anschließend stellte sich heraus, dass das Lied nicht zum Wettbewerb zugelassen werden kann, weil es schon im Sommer 2010 öffentlich aufgeführt worden war. Am 12. März wurde bekanntgegeben, dass Anastassija Winnikawa mit der neuen Komposition I Love Belarus am internationalen Wettbewerb teilnimmt.[42]

Der 36-jährige isländische Sänger Sigurjón „Sjonni“ Brink wollte bei der nationalen Vorentscheidung am 12. Februar 2011 ein selbst komponiertes Stück präsentieren, verstarb aber am 17. Januar 2011 in seiner Heimatstadt Garðabær. Es bildete sich eine Gruppe, die unter dem Namen Sigurjón’s Friends mit dem Titel Aftur heim (Coming Home) antrat, die nationale Vorauswahl gewann und es bis ins Finale des internationalen Wettbewerbs schaffte.

Nationale Vorentscheidungen

Belgien

Unter dem Titel Eurovision 2011: Qui? A vous de choisir! fand am 12. Februar 2011 das Finale des belgischen Vorentscheides statt. Als Gewinner ging die A-cappella-Gruppe Witloof Bay mit ihrem Titel With Love Baby hervor. Sowohl beim Jury- als auch beim Televoting erhielten sie die Höchstpunktzahl von 12 Punkten. Am Ende setzten sie sich mit 24 Punkten gegen die Zweitplatzierte Sarina durch.

Deutschland

Da man sich schon früh entschied Lena ein zweites Mal antreten zu lassen, veranstaltete man in drei Sendungen eine Songauswahl. In den ersten beiden Sendungen wurden jeweils sechs Titel vorgestellt, von denen sich jeweils drei für das Finale qualifizierten. Dort wurden vier Lieder aussortiert, sodass am Ende zwei Lieder um den Sieg rangen. Als Sieger ging der englischsprachige Elektropop-Titel Taken by a Stranger hervor.

Österreich

Zwischen Ende 2010 und Anfang 2011 veranstalteten das ORF-Fernsehen und Ö3 das erste Mal seit 2005 einen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. In drei Phasen wurde der österreichische Beitrag für den Song Contest in Düsseldorf ermittelt. Von Herbst bis Silvester 2010 konnte sich jeder Sänger mit seinem Song auf der ORF-Internetseite nominieren.

Eine Jury kürzte die Teilnehmer auf 30. Vom 3. bis 31. Januar konnte man per SMS für seinen Favoriten abstimmen. Die Top 10 wurde aus einer Kombination zwischen SMS-Voting und Jury entschieden. Am 25. Februar wurde in der Sendung «Düsseldorf wir kommen! – Wer fährt zum Song Contest» per Televoting erst die Top 3 und dann der Sieger gekürt.

Votingrunde
Platz Interpret Lied Ergebnis
(in Prozent)
01. Nadine Beiler The Secret Is Love 34,95 %
02. Trackshittaz Oida taunz! 24,27 %
03. Klimmstein feat. Joe Sumner Paris Paris 12,54 %
04. Richard Klein Bigger Better Best 05,69 %
05. Eva K. Anderson I Will Be Here 05,54 %
06. Alkbottle Wir san do ned zum Spaß 04,20 %
07. bandWG 10 Sekunden Glück 04,15 %
08. Charlee Good to Be Bad 03,65 %
09. Leo Aberer u. Patricia Kaiser There Will Never Be Another You 03,08 %
10. Oliver Wimmer Let Love Kick In 01,93 %
Superfinale
Platz Interpret Lied Ergebnis
(in Prozent)
1. Nadine Beiler The Secret Is Love 46,73 %
2. Trackshittaz Oida taunz! 32,87 %
3. Klimmstein feat. Joe Sumner Paris Paris 20,41 %

Schweiz

Am 11. Dezember 2010 fand in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen unter dem Titel «Die Grosse Entscheidungsshow» das Finale des schweizerischen Vorentscheids statt. In die Bewertung der Kandidaten flossen 100 Prozent der Stimmen aus dem Fernsehpublikum ein. Gewonnen hat die Sängerin Anna Rossinelli mit ihrem In Love for a While. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sven Epiney.

Platz Interpret Lied Sender Ergebnis
(in Prozent)
01. Anna Rossinelli In Love for a While 29,93 %
02. Bernarda Brunovic Confidence 13,36 %
03. The Colors and Ilira Home 13,05 %
04. CH Gib nid uf 11,73 %
05. The Glue Come What May 08,73 %
06. Sarah Burgess Just Me 07,70 %
07. Aliose Sur les pavés 06,49 %
08. Polly Duster Up to You 04,36 %
09. Andrina Drop of Drizzle 03,30 %
10. Scilla Barbie Doll 02,88 %
11. Duke Duke 02,66 %
12. Dominique Borriello Il ritmo dentro di noi 02,33 %

Andere Länder

Die folgende Tabelle zeigt, in welchem Modus die Teilnehmerländer für die Auswahl ihres Interpreten gewählt haben. Insgesamt haben sich 34 Länder für eine nationale Vorentscheidung und 9 für eine interne Auswahl entschieden. Die nicht-deutschsprachigen 39 anderen Teilnehmerländer wählten ihren Beitrag folgendermaßen aus:

Land Nationaler Vorentscheid
Albanien AlbanienFestivali i Këngës 49
Armenien ArmenienNationaler Vorentscheid
Aserbaidschan AserbaidschanMilli Seçim Turu 2010
Belarus 1995 Belarusinterne Auswahl
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowinainterne Auswahl
Bulgarien BulgarienNationaler Vorentscheid
Danemark DänemarkDansk Melodi Grand Prix 2011
Estland EstlandEesti Laul 2011
Finnland FinnlandEurovision Laulukilpailu 2011
Frankreich Frankreichinterne Auswahl
Georgien GeorgienNationaler Vorentscheid
Griechenland GriechenlandEllinikós Telikós
Irland IrlandEurosong 2011
Island IslandSöngvakeppni Sjónvarpsins 2011
Israel IsraelKdam Eurovision
Italien ItalienSanremo-Festival 2011
Kroatien KroatienDora 2011 – Let’s go to Eurovision!
Lettland LettlandEirodziesma 2011
Litauen LitauenEurovizija 2011
Malta MaltaMalta Eurosong 2011
Mazedonien 1995 MazedonienSkopje Fest 2011
Moldau Republik MoldauO melodie pentru Europa 2011
Niederlande NiederlandeNationaal Songfestival 2011
Norwegen NorwegenMelodi Grand Prix 2011
Polen PolenKrajowe Eliminacje 2011
Portugal PortugalFestival da Canção 2011
Rumänien RumänienEurovision Selecția Națională 2011
Russland Russlandinterne Auswahl
San Marino San Marinointerne Auswahl
Schweden SchwedenMelodifestivalen 2011
Serbien SerbienPesma za Evropu
Slowakei Slowakeiinterne Auswahl
Slowenien SlowenienEvrovizijska Melodija (EMA) 2011
Spanien SpanienDestino Eurovisión
Ukraine UkraineNationaler Vorentscheid
Ungarn Ungarninterne Auswahl
Turkei Türkeiinterne Auswahl
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreichinterne Auswahl
Zypern Republik ZypernPerformance

Halbfinale

Auslosung

Am 17. Januar 2011 fand in Düsseldorf die Halbfinalauslosung statt, in der entschieden wurde, welches Land in welchem Halbfinale startet und in welchem Halbfinale die Big Five ihre Stimmen abgeben. Israel wurde als einziges Teilnehmerland fest für das zweite Halbfinale eingeteilt, da es aufgrund der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag Jom haAtzma’ut am Tag des ersten Halbfinales nicht hätte teilnehmen können.[43]

Bei der Auslosung wurden die Länder in Abhängigkeit von ihrem Stimmverhalten in den vorangegangenen Jahren auf die folgenden sechs Töpfe verteilt, um ein ausgewogenes Verhältnis zu schaffen.

Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4 Topf 5 Topf 6

Erstes Halbfinale

Das erste Halbfinale fand am 10. Mai 2011 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Polen und Griechenland durften sich die Startnummern aussuchen und wählten die Nummern 1 beziehungsweise 19.[44] Die in dieser Halbfinalgruppe abstimmenden Finalistenländer waren Spanien Spanien und das Vereinigtes Konigreich Vereinigte Königreich. Während der Übertragung kam es bei den Kommentatoren mehrerer Länder (unter anderem auch Deutschlands, Österreichs und der Schweiz) zu einer Unterbrechung der Tonleitung, sodass diese für etwa eine halbe Stunde nicht oder nur per Telefon kommentieren konnten. Die genauen Platzierungen der einzelnen Länder in den Halbfinalen wurden erst nach dem Finale bekannt gegeben, um eine Beeinflussung zu vermeiden.

In der Pause vor der Punkteverkündung trat die US-amerikanische Trommler-Gruppe „Cold Steel Drummers“ auf, die durch die Zusammenarbeit mit Peter Fox bekannt wurde.

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(Inoffiziell)
Punkte
01. 19 Griechenland Griechenland Loukas Viorkas feat. Stereo Mike
Λούκας Γιώρκας feat. Stereo Mike
Watch My Dance
M: Giannis Christodoulopoulos; T: Eleana Vrachali
Englisch, Griechisch Schau meinem Tanz zu 133
02. 18 Aserbaidschan Aserbaidschan Ell & Nikki Running Scared
M: Stefan Örn, Sandra Bjurman, Iain James Farquharson; T: Stefan Örn, Sandra Bjurman
Englisch In Panik geraten[45] 122
03. 10 Finnland Finnland Paradise Oskar Da Da Dam
M/T: Axel Ehnström
Englisch Da Da Dam 103
04. 14 Island Island Sjonni’s Friends Coming Home
M: Sjonni Brink; T: Þórunn Clausen, Sjonni Brink
Englisch Nach Hause kommen 100
05. 17 Litauen Litauen Evelina Sašenko C’est ma vie
M: Paulius Zdanavičius; T: Andrius Kairys
Englisch, Französisch Das ist mein Leben 081
06. 09 Georgien Georgien Eldrine
ელდრაინი
One More Day
M: DJ BE$; T: DJ Rock, Mikheil Chelidze
Englisch Noch einen Tag 074
07. 15 Ungarn Ungarn Kati Wolf What About My Dreams
M: Viktor Rakonczai, Gergő Rácz; T: Péter Geszti, Johnny K. Palmer
Englisch, Ungarisch Und meine Träume? 072
08. 06 Serbien Serbien Nina
Нина
Čaroban
M/T: Kristina Kovač
Serbisch Zauberhaft 067
09. 07 Russland Russland Alexei Worobjow
Алексей Воробьёв
Get You
M/T: Alexei Worobjow, RedOne, AJ Junior, Bilal „The Chef“, Eric Sanicola
Englisch, Russisch Dich bekommen 064
10. 08 Schweiz Schweiz Anna Rossinelli In Love for a While
M/T: David Klein
Englisch Zeitweise verliebt 055
11. 11 Malta Malta Glen Vella One Life
M: Paul Giordimaina; T: Fleur Balzan
Englisch Ein Leben 054
12. 04 Armenien Armenien Emmy Boom Boom
M: Hayk Harutyunyan, Hayk Hovhannisyan; T: Sosi Khanikyan
Englisch Boom Boom 054
13. 05 Turkei Türkei Yüksek Sadakat Live It Up
M: Kutlu Özmakinaci; T: Ergün Arsal
Englisch Leb auf großem Fuß 047
14. 03 Albanien Albanien Aurela Gaçe Feel the Passion
M: Shpetim Saraçi; T: Sokol Marsi
Englisch, Albanisch Fühle die Leidenschaft 047
15. 13 Kroatien Kroatien Daria Kinzer Celebrate
M: Boris Djurdjevic; T: Boris Djurdjevic, Marina Mudrinić
Englisch Feiern 041
16. 12 San Marino San Marino Senit Stand By
M/T: Radiosa Romani
Englisch Bereitschaft 034
17. 02 Norwegen Norwegen Stella Mwangi Haba haba
M: Big City, Beyond51; T: Stella Mwangi
Englisch, Swahili Nach und nach 030
18. 16 Portugal Portugal Homens da Luta Luta é alegria
M: Vasco Duarte; T: Jel
Portugiesisch Kämpfen macht Freude 022
19. 01 Polen Polen Magdalena Tul Jestem
M/T: Magdalena Tul
Polnisch Ich bin 018

Punktetafel erstes Halbfinale

Abstimmungsergebnisse[46]
Land
Punkte Albanien
AL
Armenien
AM
Aserbaidschan
AZ
Kroatien
HR
Finnland
FI
Georgien
GE
Griechenland
GR
Ungarn
HU
Island
IS
Litauen
LT
Malta
MT
Norwegen
NO
Polen
PL
Portugal
PT
Russland
RU
San Marino
SM
Serbien
RS
Spanien
ES
Schweiz
CH
Turkei
TR
Vereinigtes Konigreich
UK
Polen Polen 01844235
Norwegen Norwegen 0301118104122
Albanien Albanien 04727124868
Armenien Armenien 054884728737
Turkei Türkei 04712123221051
Serbien Serbien 067212753376143212
Russland Russland 0643125535333543163
Schweiz Schweiz 055326866635262
Georgien Georgien 074881101128552410
Finnland Finnland 10363361271210812341016
Malta Malta 054677462121252
San Marino San Marino 03485611265
Kroatien Kroatien 041741121412
Island Island 100210612810410381287
Ungarn Ungarn 07261257151010610
Portugal Portugal 022421843
Litauen Litauen 08142104528126715312
Aserbaidschan Aserbaidschan 12251051277810108710511124
Griechenland Griechenland 133101010847104517126677748
Die Tabelle ist senkrecht nach der Auftrittsreihenfolge im Finale geordnet, waagerecht nach der chronologischen Punkteverlesung.

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Erstes Halbfinale)

Fettgeschriebene Länder haben das Finale erreicht.

AnzahlLanderhalten von
3 Finnland FinnlandIsland, Norwegen, Russland
2 Aserbaidschan AserbaidschanGeorgien, Türkei
Island IslandUngarn, Spanien
Kroatien KroatienMalta, Serbien
Litauen LitauenPolen, Vereinigtes Königreich
Serbien SerbienKroatien, Schweiz
Turkei TürkeiAlbanien, Aserbaidschan
1 Albanien AlbanienGriechenland
Georgien GeorgienLitauen
Griechenland GriechenlandPortugal
Malta MaltaSan Marino
Russland RusslandArmenien
Ungarn UngarnFinnland

Zweites Halbfinale

Das zweite Halbfinale fand am 12. Mai 2011 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Die Slowakei und Lettland durften sich die Startnummern aussuchen und wählten die Nummern 5 beziehungsweise 17.[44] Die in dieser Halbfinalgruppe abstimmenden Finalistenländer waren Deutschland Deutschland, Frankreich Frankreich und Italien Italien. Die genauen Platzierungen der einzelnen Länder in den Halbfinalen wurden erst nach dem Finale bekannt gegeben, um eine Beeinflussung zu vermeiden.

In der Pause vor der Punkteverkündung zeigte die Berliner Gruppe „Flying StepsBreakdance zur klassischen Musik von Johann Sebastian Bach (Das Wohltemperierte Klavier).

Platz Startnr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(Inoffiziell)
Punkte
01. 08 Schweden Schweden Eric Saade Popular
M/T: Fredrik Kempe
Englisch Beliebt 155
02. 18 Danemark Dänemark A Friend in London New Tomorrow
M/T: Lise Cabble, Jakob Schack Glæsner
Englisch Neues Morgen 135
03. 13 Slowenien Slowenien Maja Keuc No One
M: Matjaž Vlašič; T: Urša Vlašič
Englisch Niemand 112
04. 14 Rumänien Rumänien Hotel FM Change
M: Gabriel Băruța; T: Alexandra Ivan, Gabriel Băruța
Englisch Verändern 111
05. 01 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Dino Merlin Love in Rewind
M/T: Dino Merlin
Englisch, Bosnisch Liebe im Rücklauf 109
06. 06 Ukraine Ukraine Mika Newton
Міка Ньютон
Angel
M: Ruslan Kvinta; T: Maryna Skomorohova
Englisch Engel 081
07. 02 Osterreich Österreich Nadine Beiler The Secret Is Love
M: Thomas Rabitsch; T: Nadine Beiler
Englisch Das Geheimnis ist Liebe 069
08. 19 Irland Irland Jedward Lipstick
M/T: Daniel Priddy, Lars Halvor Jensen, Martin Michael Larsson
Englisch Lippenstift 068
09. 15 Estland Estland Getter Jaani Rockefeller Street
M/T: Sven Lõhmus
Englisch Rockefeller Street 060
10. 07 Moldau Republik Moldau Zdob și Zdub So Lucky
M: Mihai Gîncu, Marc Elsner; T: Andy Schuman, Marc Elsner
Englisch So glücklich 054
11. 04 Belgien Belgien Witloof Bay With Love Baby
M/T: Benoît Giaux, RoxorLoops
Englisch In Liebe, Baby 053
12. 10 Bulgarien Bulgarien Poli Genowa
Поли Генова
Na inat
M/T: Sebastian Arman, David Bronner, Borislav Milanov, Poli Genova
Bulgarisch Zum Trotz 048
13. 05 Slowakei Slowakei Twiins I’m Still Alive
M/T: Bryan Todd, Sandra Nordstrom, Branislav Jancich
Englisch Ich lebe noch 048
14. 16 Belarus 1995 Belarus Anastassija Winnikawa
Анастасія Віннікава
I Love Belarus
M: Eugene Oleinik; T: Eugene Oleinik, Svetlana Geraskova
Englisch Ich liebe Belarus 045
15. 12 Israel Israel Dana International
דנה אינטרנשיונל;
Ding Dong
M/T: Dana International
Englisch, Hebräisch Ding Dong 038
16. 11 Mazedonien 1995 Mazedonien Vlatko Ilievski
Влатко Илиевски
Rusinka
M: Grigor Koprov, Vladimir Dojchinovski; T: Marko Marinkovikj-Slatkaristika, Jovan Jovanov
Englisch, Mazedonisch Russin 036
17. 17 Lettland Lettland Musiqq Angel in Disguise
M/T: Marats Ogļezņevs
Englisch Verkleideter Engel 025
18. 09 Zypern Republik Zypern Christos Mylordos
Χρίστος Μυλόρδος
San Angelos S’Agapisa
M: Andreas Anastasiou; T: Mihalis Antoniou
Griechisch Ich liebte dich wie einen Engel 016
19. 03 Niederlande Niederlande 3JS Never Alone
M/T: Jaap Kwakman, Jan Dulles, Jaap de Witte
Englisch Niemals allein 013

Punktetafel zweites Halbfinale

Abstimmungsergebnisse[47]
Land
Punkte Osterreich
AT
Belarus 1995
BY
Belgien
BE
Bosnien und Herzegowina
BA
Bulgarien
BG
Zypern Republik
CY
Danemark
DK
Estland
EE
Mazedonien 1995
MK
Frankreich
FR
Deutschland
DE
Irland
IE
Israel
IL
Italien
IT
Lettland
LV
Moldau Republik
MD
Rumänien
RO
Slowakei
SK
Slowenien
SI
Schweden
SE
Niederlande
NL
Ukraine
UA
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 10912547121074212128104
Osterreich Österreich 06971045211221557431
Niederlande Niederlande 01385
Belgien Belgien 0531862162236826
Slowakei Slowakei 04833363573312
Ukraine Ukraine 0811243517686821063
Moldau Republik Moldau 054102554471124
Schweden Schweden 1551081251212122121812373775125
Zypern Republik Zypern 016286
Bulgarien Bulgarien 048211041341105412
Nordmazedonien Mazedonien 0367103187
Israel Israel 038621771455
Slowenien Slowenien 1128128785105366441088
Rumänien Rumänien 01161018664863712512674
Estland Estland 060516434105868
Belarus Belarus 04523486101110
Lettland Lettland 025422872
Danemark Dänemark 135747112610210121012253101273
Irland Irland 0685371038106211012
Die Tabelle ist senkrecht nach der Auftrittsreihenfolge im Finale geordnet, waagerecht nach der chronologischen Punkteverlesung.

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Zweites Halbfinale)

Fettgeschriebene Länder haben das Finale erreicht.

AnzahlLanderhalten von
7 Schweden SchwedenBelgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Israel, Niederlande, Zypern
4 Bosnien und Herzegowina Bosnien und HerzegowinaMazedonien, Österreich, Slowakei, Slowenien
Danemark DänemarkBulgarien, Irland, Lettland, Schweden
2 Rumänien RumänienItalien, Moldau
1 Moldau Republik MoldauRumänien
Osterreich ÖsterreichDeutschland
Slowakei SlowakeiUkraine
Slowenien SlowenienBosnien und Herzegowina
Ukraine UkraineBelarus

Finale

Das Finale fand am 14. Mai 2011 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Die Länder der Big Five (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Vereinigtes Königreich) waren direkt für das Finale qualifiziert.

Spanien durfte sich die Startnummer bei der Auslosung aussuchen und wählte die Nummer 22. Für Lena Meyer-Landrut aus Deutschland wurde im Vorfeld als Gastgeber die Startnummer 16 im Finale ausgelost.[44]

Schweden Schweden, Estland Estland, Finnland Finnland und Litauen Litauen nahmen nach zwei Jahren, Slowenien Slowenien und Ungarn Ungarn nach vier Jahren, die Schweiz Schweiz nach fünf Jahren, Osterreich Österreich nach sieben Jahren und Italien Italien nach 14 Jahren wieder am Finale teil. In den beschriebenen Zeiträumen schieden fast alle der genannten Länder jeweils bereits im Halbfinale aus. Eine Ausnahme bilden Österreich, Ungarn und Italien: Österreich nahm zuletzt 2004 am Finale teil, schied 2005 und 2007 im Halbfinale aus und nahm 2006 und von 2008 bis 2010 nicht am Wettbewerb teil. Ungarn nahm zuletzt 2009 teil und schied 2008 und 2009 im Halbfinale aus. Italien nahm 1997 das letzte Mal teil und kehrte nach einer 14-jährigen Pause als neues Mitglied der Big Five zurück.

Zu Beginn der Show präsentierten die Moderatoren zusammen mit der Band Heavytones und Lena eine Rockabilly-Version des letztjährigen Siegertitels Satellite. In der Pause vor der Punkteverkündung trat der deutsche Musiker Jan Delay mit seiner Band Disko No. 1 auf.[48]

Platz Start­nr. Land Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung
(Inoffiziell)
Punkte Bild
01. 19 Aserbaidschan Aserbaidschan Ell & Nikki Running Scared
M: Stefan Örn, Sandra Bjurman, Iain James Farquharson; T: Stefan Örn, Sandra Bjurman
Englisch In Panik geraten 221
02. 12 Italien Italien Raphael Gualazzi Madness of Love
M/T: Raphael Gualazzi
Italienisch, Englisch Liebeswahn 189
03. 7 Schweden Schweden Eric Saade Popular
M/T: Fredrik Kempe
Englisch Beliebt 185
04. 23 Ukraine Ukraine Mika Newton
Міка Ньютон
Angel
M: Ruslan Kvinta; T: Maryna Skomorohova
Englisch Engel 159
05. 3 Danemark Dänemark A Friend in London New Tomorrow
M/T: Lise Cabble, Jakob Schack Glæsner
Englisch Neues Morgen 134
06. 2 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Dino Merlin Love in Rewind
M/T: Dino Merlin
Englisch, Bosnisch Liebe im Rücklauf 125
07. 9 Griechenland Griechenland Loukas Viorkas feat. Stereo Mike
Λούκας Γιώρκας feat. Stereo Mike
Watch My Dance
M: Giannis Christodoulopoulos; T: Eleana Vrachali
Englisch, Griechisch Schau meinem Tanz zu 120
08. 6 Irland Irland Jedward Lipstick
M/T: Daniel Priddy, Lars Halvor Jensen, Martin Michael Larsson
Englisch Lippenstift 119
09. 25 Georgien Georgien Eldrine
ელდრაინი
One More Day
M: DJ BE$$; T: DJ Rock, Mikheil Chelidze
Englisch Noch einen Tag 110
10. 16 Deutschland Deutschland Lena Taken by a Stranger
M/T: Gus Seyffert, Nicole Morier, Monica Birkenes
Englisch Fasziniert von einem Fremden 107
11. 14 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Blue I Can
M/T: Ciaron Bell, Ben Collier, Ian Hope, Duncan James, Liam Keenan, Lee Ryan, StarSign
Englisch Ich kann 100
12. 15 Moldau Republik Moldau Zdob și Zdub So Lucky
M: Mihai Gîncu, Marc Elsner; T: Andy Schuman, Marc Elsner
Englisch So glücklich 097
13. 20 Slowenien Slowenien Maja Keuc No One
M: Matjaž Vlašič; T: Urša Vlašič
Englisch Niemand 096
14. 24 Serbien Serbien Nina
Нина
Čaroban
M/T: Kristina Kovač
Serbisch Magisch 085
15. 11 Frankreich Frankreich Amaury Vassili Sognu
M: Daniel Moyne, Quentin Bachelet; T: Jean-Pierre Marcellesi, Julie Miller
Korsisch Traum 082
16. 10 Russland Russland Alexei Worobjow
Алексей Воробьёв
Get You
M/T: Alexei Worobjow, RedOne, AJ Junior, Bilal „The Chef“, Eric Sanicola
Englisch, Russisch Dich bekommen 077
17. 17 Rumänien Rumänien Hotel FM Change
M: Gabriel Băruța; T: Alexandra Ivan, Gabriel Băruța
Englisch Verändern 077
18. 18 Osterreich Österreich Nadine Beiler The Secret Is Love
M: Thomas Rabitsch; T: Nadine Beiler
Englisch Das Geheimnis ist Liebe 064
19. 4 Litauen Litauen Evelina Sašenko C’est ma vie
M: Paulius Zdanavičius; T: Andrius Kairys
Englisch, Französisch Das ist mein Leben 063
20. 21 Island Island Sjonni’s Friends Coming Home
M: Sjonni Brink; T: Thorunn Clausen, Sjonni Brink
Englisch Nach Hause kommen 061
21. 1 Finnland Finnland Paradise Oskar Da Da Dam
M/T: Axel Ehnström
Englisch Da Da Dam 057
22. 5 Ungarn Ungarn Kati Wolf What About My Dreams
M: Viktor Rakonczai, Gergő Rácz; T: Péter Geszti, Johnny K. Palmer
Englisch, Ungarisch Und meine Träume? 053
23. 22 Spanien Spanien Lucía Pérez Que me quiten lo bailao
M/T: Rafael Artesero
Spanisch Ich hatte Spaß, was kümmert mich der Rest 050
24. 8 Estland Estland Getter Jaani Rockefeller Street
M/T: Sven Lõhmus
Englisch Rockefeller Street 044
25. 13 Schweiz Schweiz Anna Rossinelli In Love for a While
M/T: David Klein
Englisch Zeitweise verliebt 019

Punktetafel Finale

In der folgenden Tabelle sind die Punkte aus dem kombinierten Jury- und Televoting dargestellt. Die Länder in der linken Spalte sind nach der Startreihenfolge sortiert, während die abstimmungsberechtigten Länder nach der Vergabe der Jurypunkte sortiert sind. Das gelb unterlegte Land zeigt den ersten Platz und damit den Sieger.[49]

Land
Russland
RU
Bulgarien
BG
Niederlande
NL
Italien
IT
Zypern Republik
CY
Ukraine
UA
Finnland
FI
Norwegen
NO
Armenien
AM
Mazedonien 1995
MK
Island
IS
Slowakei
SK
Vereinigtes Konigreich
UK
Danemark
DK
Osterreich
AT
Polen
PL
Schweden
SE
San Marino
SM
Deutschland
DE
Aserbaidschan
AZ
Slowenien
SI
Turkei
TR
Schweiz
CH
Griechenland
GR
Georgien
GE
Frankreich
FR
Serbien
RS
Kroatien
HR
Belarus
BY
Rumänien
RO
Albanien
AL
Malta
MT
Portugal
PT
Ungarn
HU
Litauen
LT
Bosnien und Herzegowina
BA
Irland
IE
Spanien
ES
Israel
IL
Estland
EE
Moldau Republik
MD
Belgien
BE
Lettland
LV
Gesamt
Finnland Finnland 121055725137057
Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 2844121287121012351277125
Danemark Dänemark7123712653104687151210106134
Litauen Litauen 23612127211017063
Ungarn Ungarn 41252522876053
Irland Irland 3510481212411288627710119
Schweden Schweden 11010161046710310634461101443610545121234185
Estland Estland 2722775624044
Griechenland Griechenland 8102126738108263810818120
Russland Russland 42881541445436855077
Frankreich Frankreich 317545312262124102121082
Italien Italien 136137610123134107823612101041065126612189
Schweiz Schweiz 4105019
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 412104312523251621267336145100
Moldau Republik Moldau 78758547547125481097
Deutschland Deutschland 765681046738431823358107
Rumänien Rumänien 64124165118611210077
Osterreich Österreich 5113232141251733227064
Aserbaidschan Aserbaidschan 12681058788310121586106108128788481032221
Slowenien Slowenien 5261017311210124316122323096
Island Island 5884611041212061
Spanien Spanien 421231255124050
Ukraine Ukraine 10875127122212677106510234778159
Serbien Serbien 332618765106815104085
Georgien Georgien 61121077108812512237110

Split-Ergebnisse zwischen Jury- und Televoting

Am 26. Mai 2011 gab die EBU die nach Televoting und Jurystimmen getrennten Wertungen in Finale und Halbfinale bekannt.[50] Jede Nation hatte die Top Ten ihrer Zuschauer und ihrer Jury getrennt an die EBU übermittelt und am Finalabend wie gewohnt nur die zusammengefasste Gesamtwertung präsentiert. Die nachfolgende Tabelle gibt die Summen der Televote- und Jurypunkte und die jeweils resultierende Platzierung für jeden Teilnehmer im Finale wieder:

Finale
Platz Televoting Punkte Jury Punkte
01. Aserbaidschan Aserbaidschan 223 Italien Italien 251
02. Schweden Schweden 221 Aserbaidschan Aserbaidschan 182
03. Griechenland Griechenland 176 Danemark Dänemark 168
04. Ukraine Ukraine 168 Slowenien Slowenien 160
05. Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 166 Osterreich Österreich 145
06. Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 151 Irland Irland 119
07. Russland Russland 138 Ukraine Ukraine 117
08. Georgien Georgien 138 Serbien Serbien 111
09. Deutschland Deutschland 113 Schweden Schweden 106
010. Irland Irland 101 Deutschland Deutschland 104
011. Italien Italien 099 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 090
012. Moldau Republik Moldau 098 Frankreich Frankreich 090
013. Serbien Serbien 089 Rumänien Rumänien 086
014. Rumänien Rumänien 079 Griechenland Griechenland 084
015. Frankreich Frankreich 076 Moldau Republik Moldau 082
016. Spanien Spanien 073 Georgien Georgien 079
017. Ungarn Ungarn 064 Finnland Finnland 075
018. Danemark Dänemark 061 Estland Estland 074
019. Island Island 060 Island Island 072
020. Litauen Litauen 055 Litauen Litauen 066
021. Finnland Finnland 047 Ungarn Ungarn 060
022. Slowenien Slowenien 039 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 057
023. Estland Estland 032 Schweiz Schweiz 053
024. Osterreich Österreich 025 Spanien Spanien 038
025. Schweiz Schweiz 002 Russland Russland 025

Die deutsche Jury setzte sich aus dem Bayern 3-Musikchef Edi van Beek, Alina Süggeler, Gerd Gebhardt, Eva Briegel und Jurypräsidentin Ina Müller zusammen.[51]

Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)

Bis auf Deutschland, Estland, die Schweiz, Russland und Serbien erhielten alle Finalisten mindestens einmal zwölf Punkte.

AnzahlLanderhalten von
5 Bosnien und Herzegowina Bosnien und HerzegowinaMazedonien, Österreich, Schweiz, Serbien, Slowenien
4 Italien ItalienAlbanien, Lettland, San Marino, Spanien
3 Aserbaidschan AserbaidschanMalta, Russland, Türkei
Danemark DänemarkIrland, Island, Niederlande
Georgien GeorgienBelarus, Litauen, Ukraine
Irland IrlandDänemark, Schweden, Vereinigtes Königreich
Ukraine UkraineArmenien, Aserbaidschan, Slowakei
2 Frankreich FrankreichBelgien, Griechenland
Litauen LitauenGeorgien, Polen
Rumänien RumänienItalien, Moldau
Schweden SchwedenEstland, Israel
Slowenien SlowenienBosnien und Herzegowina, Kroatien
Spanien SpanienFrankreich, Portugal
1 Finnland FinnlandNorwegen
Griechenland GriechenlandZypern
Island IslandUngarn
Moldau Republik MoldauRumänien
Osterreich ÖsterreichDeutschland
Ungarn UngarnFinnland
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KönigreichBulgarien

Reihenfolge der Punkteverlesung und Führungswechsel

Erster beim Voting

Im Laufe der Punkteverlesung führten sechs verschiedene Länder die Wertung an: Aserbaidschan, Griechenland, Dänemark, Großbritannien, Schweden und die Ukraine. Nachdem der spätere Sieger Aserbaidschan bereits bei der ersten Wertung aus Russland in Führung gegangen war, lag ab der elften Wertung Schweden lange Zeit auf Platz eins. Aserbaidschan übernahm nach der 22. Wertung aus der Türkei die Führung und gab diese nicht mehr ab. Allerdings stand erst nach 41 von 43 Länderwertungen der Sieg des aserbaidschanischen Beitrags endgültig fest. Italien schob sich bei der letzten Wertung aus Lettland noch vor Schweden auf Platz zwei.

Auffallend am Ergebnis ist, dass die Punkte sehr verteilt auf das Teilnehmerfeld sind. So hat Estland auf dem vorletzten Platz 44 Punkte, so viel hatte 2015 der 13. Platz. Außerdem hatte im 12-Punkte-System nie ein Teilnehmer auf dem vorletzten Platz so viele Punkte. Aserbaidschan hatte mit 221 Punkten einen vergleichsweise schwachen Sieg.

In der Finalsendung wurde angekündigt, dass die Reihenfolge der verlesenden Länder zufällig sei. Tatsächlich aber wurde erstmals ein neuer Wertungsverlauf durchgeführt, der die Punktevergabe spannender gestalten soll.[52] Dabei wird auf Basis der bereits am Vortag ermittelten Juryergebnisse und eines vermuteten Televotingergebnisses ein mögliches Finalergebnis prognostiziert. Die Reihenfolge der wertenden Länder wird dann so vorgenommen, dass der Siegertitel erst möglichst spät feststeht. Der benötigte Algorithmus wurde von einem schwedischen Professor entwickelt. Das Verfahren war testweise für die Wettbewerbe der vorangegangenen Jahre überprüft worden.[53]

Punktesprecher

Nr.LandPunktesprecherAnmerkungen
01.Russland RusslandDima BilanTeilnehmer beim ESC 2006 und Gewinner beim ESC 2008
02.Bulgarien BulgarienMaria Ilieva
03.Niederlande NiederlandeMandy HuydtsTeilnehmerin beim ESC 1986 als Mitglied von Frizzle Sizzle
04.Italien ItalienRaffaella Carrà
05.Zypern Republik ZypernLoukas Hamatsos
06.Ukraine UkraineRuslanaGewinnerin des ESC 2004
07.Finnland FinnlandSusan AhoTeilnehmerin beim ESC 2010 als Mitglied von Kuunkuiskaajat
08.Norwegen NorwegenNadia HasnaouiModeratorin des ESC 2010 und Moderatorin des JESC 2004
09.Armenien ArmenienLusine Tovmasyan
10.Mazedonien 1995 MazedonienKristina Taleska
11.Island IslandRagnhildur Steinunn Jónsdóttir
12.Slowakei SlowakeiMária Pietrová
13.Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KönigreichAlex Jones
14.Danemark DänemarkLise RønneModeratorin des ESC 2014
15.Osterreich ÖsterreichKati Bellowitsch
16.Polen PolenOdeta Moro-Figurska
17.Schweden SchwedenDanny Saucedo
18.San Marino San MarinoNicola Della ValleTeilnehmer beim ESC 2008 als Mitglied von Miodio
19.Deutschland DeutschlandIna Müller
20.Aserbaidschan AserbaidschanSafuraTeilnehmerin beim ESC 2010
21.Slowenien SlowenienKlemen Slakonja
22.Turkei TürkeiÖmer Önder
23.Schweiz SchweizCécile Bähler
24.Griechenland GriechenlandLena Aroni
25.Georgien GeorgienSopo NischaradseTeilnehmerin beim ESC 2010
26.Frankreich FrankreichCyril Féraud
27.Serbien SerbienDušica Spasić
28.Kroatien KroatienNevena Rendeli
29.Belarus 1995 BelarusLeila IsmailavaModeratorin beim JESC 2010
30.Rumänien RumänienMalvina Cservenschi
31.Albanien AlbanienLeon Menkshi
32.Malta MaltaKelly Schembri
33.Portugal PortugalJoana Teles
34.Ungarn UngarnÉva Novodomszky
35.Litauen LitauenGiedrius Masalskis
36.Bosnien und Herzegowina Bosnien und HerzegowinaIvana Vidmar
37.Irland IrlandDerek Mooney
38.Spanien SpanienElena S. Sánchez
39.Israel IsraelOfer Nachshon
40.Estland EstlandPiret JärvisTeilnehmerin beim ESC 2005 als Mitglied von Vanilla Ninja
41.Moldau Republik MoldauGeta BurlacuTeilnehmerin beim ESC 2008
42.Belgien BelgienMaureen Louys
43Lettland LettlandAishaTeilnehmerin beim ESC 2010

Marcel-Bezençon-Preis

Seit 2002 wird der Marcel-Bezençon-Preis verliehen. Die Preisträger waren 2011:[54]

  • Presse-Preis für den besten Song – Finnland FinnlandDa Da Dam – Paradise Oskar
  • Künstler-Preis für den besten Interpreten – Irland IrlandJedwardLipstick
  • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text – Frankreich FrankreichDaniel Moyne (m), Quentin Bachelet (m), Jean-Piere Marcellesi (t) und Julie Miller (t)Sognu – Amaury Vassili

Übertragung

Das Finale wurde von über 70 Millionen Fernsehzuschauern weltweit verfolgt. Die beiden Halbfinals wurden von 24,8 beziehungsweise 19,7 Millionen Zuschauern gesehen. Dies bedeutete eine positive Veränderung der Zuschauerzahlen von knapp neun Millionen Zuschauern gegenüber dem Vorjahr.[55]

Wie üblich wurden die Auftritte bei den Fernsehübertragungen und in der Halle im Halb-Playback-Verfahren durchgeführt, das heißt, die instrumentale Begleitung des Gesangs kam von einer vorherigen Aufzeichnung, auch wenn einige Gruppenmitglieder Musikinstrumente auf die Bühne brachten. Gesungen wurde hingegen live.

Deutschland

Die Fernsehsender ProSieben und Einsfestival übertrugen am 10. Mai das erste Halbfinale. Das zweite Halbfinale am 12. Mai und das Finale am 14. Mai übertrug der Fernsehsender Das Erste. Die drei Shows begannen jeweils um 21 Uhr. Verantwortlich für die Fernsehübertragung war der NDR, für die Radioübertragung der WDR. Übertragende Hörfunksender waren NDR 1 Niedersachsen (auch für NDR 1 Welle Nord und NDR 90,3), Radio BERLIN 88,8 sowie in einer gemeinsamen Sendung NDR 2, WDR 2, WDR Event und hr3, wo Thomas Mohr, Steffi Neu und Tim Frühling kommentierten. Für das Fernsehen kommentierte Peter Urban, der im ersten Halbfinale von Steven Gätjen unterstützt wurde.

Übertragungen im deutschen Fernsehen
Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
10. Mai 2011 1. Halbfinale 21:00 Uhr
Kommentator: Peter Urban u. Steven Gätjen 2,05 Mio.1,41 Mio. 07,9 %[56]12,7 %
12. Mai 2011 2. Halbfinale 21:00 Uhr Kommentator: Peter Urban 3,36 Mio.1,65 Mio. 12,6 %[57]14,4 %
14. Mai 2011 ESC 2011 – Countdown 20:15 Uhr Moderation: Matthias Opdenhövel 6,74 Mio.3,43 Mio. 23,6 %[58]32,6 %
Finale 21:00 Uhr Kommentator: Peter Urban
Deutsche Punktevergabe: Ina Müller
13,83 Mio.7,34 Mio. 49,3 %[58]59,1 %
Grand Prix Party 00:15 Uhr Moderation: Matthias Opdenhövel 4,90 Mio.2,98 Mio. 41,0 %[58]41,0 %

Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) gab es beim Eurovision-Finale eine Sehbeteiligung von 13,93 Mio. Zuschauern und einen Marktanteil von 49,4 Prozent.[59]

Schweiz

Im deutschsprachigen Teil der Schweiz wurden das erste Halbfinale und das Finale auf SF zwei übertragen. Kommentator war Sven Epiney, beim ersten Halbfinale unterstützt von der deutschen Titelverteidigerin Lena Meyer-Landrut. Im französischsprachigen Teil des Landes wurden diese zwei Shows auf TSR 2 gesendet. Im italienischsprachigen Teil wurden das erste Halbfinale auf RSI LA 2 und das Finale auf RSI LA 1 ausgestrahlt. Zusätzlich konnten diese beiden Veranstaltungen in allen Landessprachen auf HD suisse angeschaut werden. Das zweite Halbfinale wurde von keinem Schweizer Sender übertragen.

Österreich

In Österreich wurden beide Halbfinale und das Finale mit Kommentar von Andi Knoll auf ORF eins gezeigt. Dominic Heinzl führte zuvor zur Einstimmung durch ein Society-Magazin.

Weltweit

Auch einige Sender außerhalb der Teilnehmerstaaten und Europas übertrugen den Wettbewerb im Fernsehen.

Auszeichnungen

Der Eurovision Song Contest 2011 erhielt in der Kategorie Beste Unterhaltung den Deutschen Fernsehpreis 2011. Ausgezeichnet wurden der Executive Producer Thomas Schreiber, der Producer Jörg Grabosch, die Moderatoren Anke Engelke, Stefan Raab und Judith Rakers, der Production Designer Florian Wieder, der Light Designer Jerry Appelt, der Media Designer Falk Rosenthal und der Regisseur Ladislaus Kiraly. Am 20. März 2012 erhielten Brainpool und der NDR den Live Entertainment Award für die beste Show. Am 10. Mai 2012 wurde der Eurovision Song Contest in der Kategorie Live Event Show mit der Goldenen Rose von Luzern 2012 ausgezeichnet.[64]

Sonstiges

  • Mit einer Teilnehmerzahl von 43 Ländern war der ESC 2011 zusammen mit dem ESC 2008 der teilnahmestärkste ESC seit seiner Geschichte.
  • Besonders auffällig ist, dass auch die Länder, die im Finale schlechter abgeschnitten haben, verhältnismäßig viele Gesamtpunkte erhielten.
  • Jon Ola Sand führte in diesem Jahr zum ersten Mal sein Amt als Executive Supervisor des ESC bzw. der EBU aus.
  • In Deutschland schauten knapp 14 Millionen Menschen das Finale des ESC in Düsseldorf.
  • Malta Malta und Belgien Belgien verfehlten mit nur einem Punkt im jeweils ersten und zweiten Halbfinale das Finale.
  • Während Italien Italien klar das Juryvoting gewann, wurde Italien bei den Zuschauern nur auf Platz 11 von 25 gewählt.
  • Osterreich Österreich konnte sich nach sieben Jahren wieder für das Finale des ESC qualifizieren.
  • Auch die Schweiz Schweiz schaffte es nach einer Abstinenz von fünf Jahren wieder ins Finale.
  • Die Turkei Türkei schied zum ersten Mal bereits im Halbfinale aus.

Siehe auch

Commons: Eurovision Song Contest 2011 – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

  1. Termine zum ESC 2011 in Düsseldorf. (Memento vom 18. Mai 2012 im Internet Archive) In: ndr.de.
  2. Eurovision Song Contest 2011. In: duesseldorf.de. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 3. Mai 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/kh.duesseldorf.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
  3. Sidney Gennies: Luftnummer für den Grand Prix Song Contest: Berlin bewirbt sich mit aufblasbarer Halle. In: Der Tagesspiegel. 5. Oktober 2010, abgerufen am 13. Dezember 2022.
  4. Sietse Bakker: Four cities in the running to host Eurovision 2011. In: eurovision.tv. 21. August 2010, abgerufen am 31. Mai 2016 (englisch).
  5. Wo singt Lena 2011? Vier Städte bewerben sich. In: Augsburger Allgemeine. 21. August 2010, abgerufen am 27. Dezember 2010.
  6. Jens Maier: Warum ein Außenseiter gute Chancen hat. In: Stern.de. 23. August 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
  7. Düsseldorf gibt Bewerbung für den Eurovision Song Contest ab. In: Düsseldorf-Magazin. 20. August 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. August 2010; abgerufen am 10. Mai 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.duesseldorf-magazin.info
  8. Hamburg bewirbt sich für den ESC 2011. In: ESC Germany Blog. 20. August 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
  9. Daniel Puskepeleitis: Grand Nix! Schnappt sich Berlin unseren Eurovision Song Contest? In: bild.de. 10. September 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
  10. Gesangswettstreit: Eurovision Song Contest kommt 2011 nach Düsseldorf. In: Zeit Online. 12. Oktober 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
  11. Ansturm auf Karten für Eurovision Song Contest. (Memento vom 15. Dezember 2010 im Internet Archive) In: RP Online.
  12. Meldung im rrb, 12. Oktober 2010, 17:00 Uhr
  13. Final-Tickets für den Eurovision Song Contest 2011 ausverkauft. In: musikmarkt. 13. Dezember 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. Mai 2015; abgerufen am 11. Mai 2015.
  14. Letzte Chance: Noch gibt es ESC-Tickets. NDR, 28. Januar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. März 2011; abgerufen am 10. Mai 2015.
  15. Sieben Live-Shows beim Eurovision Song Contest. (Memento des Originals vom 17. Mai 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.derwesten.de derwesten.de, 25. Oktober 2010; abgerufen am 14. Mai 2011.
  16. ESC 2011: Moderatoren stehen fest. eurovision.de
  17. Arena 1. In: VDI-Nachrichten, 13. Mai 2011, Nr. 19, S. 10.
  18. Mobiles Stadion in Düsseldorf wächst. (Memento des Originals vom 3. März 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadionwelt.de In: stadionwelt.de. 23. Februar 2011.
  19. Fernseh-Kosten für Eurovision Song Contest deutlich unter denen vom letzten Jahr in Oslo. (Memento vom 17. Mai 2011 im Internet Archive) ARD-Vorsitzende Monika Piel in einer Pressemeldung vom 13. Mai 2011.
  20. ESC kostet den Deutschen 2011 weniger als 2010 den Norwegern In: digitalfernsehen.de. 13. Mai 2011.
  21. Düsseldorf hat Erwartungen „absolut bestätigt“; Rheinische Post vom 15. Mai 2011 (Memento vom 18. Mai 2011 im Internet Archive)
  22. ESC kostet Düsseldorf 7,8 Millionen Euro, Westdeutsche Zeitung am 5. November 2010
  23. NDR: Das Motto des ESC 2011: "Feel your heart beat!" Abgerufen am 30. Januar 2021.
  24. NDR: Das Motto des ESC 2011: "Feel your heart beat!" Abgerufen am 30. Januar 2021.
  25. Postkarten. In: aufrechtgehn.de. 31. Dezember 2016, abgerufen am 30. Januar 2021 (deutsch).
  26. NDR: Abstimmungskrimi beim ESC 2011 in Düsseldorf. Abgerufen am 30. Januar 2021.
  27. Rules for the Eurovision Song Contest 2010. (PDF; 89 kB) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, S. 3, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. Februar 2010; abgerufen am 27. Dezember 2010 (englisch).
  28. 43 nations on 2011 participants list. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, abgerufen am 31. Dezember 2010 (englisch).
  29. ARD und ProSieben suchen auch 2011 unseren ESC-Star. In: Eurovision.de. Norddeutscher Rundfunk, 20. Mai 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. April 2011; abgerufen am 11. Mai 2015.
  30. Victor Hondal: Internal selection yet again: France to compete in Eurovision 2011. In: ESCToday. 6. Dezember 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
  31. 43 nations on 2011 participants list. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, 31. Dezember 2010, abgerufen am 31. Dezember 2010 (englisch).
  32. TVE anuncia una convocatoria abierta y democrática para 2011 pero con un filtro o norma de calidad. In: Eurovision-Spain. 6. März 2010, abgerufen am 27. Dezember 2010 (spanisch).
  33. Ghassan Al Kaziri: UNITED KINGDOM – BBC thinks seriously the 2011 Eurovision edition. In: Oikotimes. 29. Juni 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2010; abgerufen am 27. Dezember 2010.
  34. NDR bestätigt: Lena tritt 2011 noch einmal an (Hamburger Abendblatt vom 30. Juni 2010, abgerufen am 30. Juni 2010)
  35. Victor Hondal: No money to fund participation. Montenegro officially out of Eurovision 2011. In: ESCToday. 23. Dezember 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. März 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
  36. Victor Hondal: 42 countries after all. Slovakia: STV confirms withdrawal decision. In: ESCToday. 7. Januar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. März 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
  37. Die bisherigen Regeln des ESC. Abgerufen am 28. Januar 2011.
  38. eurovision.tv
  39. Victor Hondal: Ukraine: Jamala withdraws from national final. In: ESCToday. 1. März 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Mai 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
  40. Alexandru Busa: Mika Newton goes to Düsseldorf. Ukraine: Zlata Ognevich withdraws as well. In: ESCToday. 2. März 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. März 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
  41. eurovision.tv
  42. Alexandru Busa: Preview video clip completed. Anastasia Vinnikova to sing „I love Belarus“. In: ESCToday. 12. März 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. August 2011; abgerufen am 10. Mai 2015.
  43. Itamar Barak: Israel to participate in 2nd semifinal of 2011. In: ESCToday. 21. September 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. September 2010; abgerufen am 10. Mai 2015.
  44. Andreas Schacht: Results of the Running Order Draw! In: eurovision.tv. 15. März 2011, abgerufen am 19. März 2011 (englisch).
  45. dict.leo.org. Abgerufen am 13. Juni 2011.
  46. Eurovision Song Contest 2011 Semi-Final (1) – Überschrift Scoreboard. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, 7. Mai 2013, abgerufen am 11. Mai 2013 (englisch).
  47. Eurovision Song Contest 2011 Semi-Final (2) – Überschrift Scoreboard. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, 7. Mai 2013, abgerufen am 11. Mai 2013 (englisch).
  48. eurovision.tv: Head of Delegation meeting: what is going on in Düsseldorf?
  49. Eurovision 2011: Final Scoreboard. Abgerufen am 14. Mai 2015 (englisch).
  50. EBU reveals split televoting and jury results. In: eurovision.tv. 26. Mai 2011, abgerufen am 20. Mai 2013 (englisch).
  51. Eurovision Song Contest 2011: Die deutsche Jury steht fest (Memento vom 2. Mai 2016 im Internet Archive)
  52. vgl. The 2011 Eurovision Song Contest Grand Final! bei eurovision.tv, 14. Mai 2011 (aufgerufen am 15. Mai 2011).
  53. vgl. Eurovision Song Contest 2012 am 22., 24. und 26. Mai 2012 (Memento vom 14. Mai 2011 im Internet Archive) bei blog.prinz.de, 11. Mai 2011 (aufgerufen am 15. Mai 2011).
  54. Winners of the Marcel Bezençon Awards. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, abgerufen am 31. Mai 2012 (englisch).
  55. 70 million saw Eurovision Song Contest Final
  56. «ESC»-Halbfinale mit Licht und Schatten
  57. «ESC»: Zweites Halbfinale legt deutlich zu
  58. «ESC»: Weniger Zuschauer als 2010
  59. agf.de (Memento vom 15. Juni 2012 im Internet Archive)
  60. SBS Eurovision – Whats-on-SBSONE. Special Broadcasting Service, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. Oktober 2012; abgerufen am 4. Mai 2011 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sbs.com.au
  61. Triangle Stratos programmes. Triangle Stratos, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. Mai 2009; abgerufen am 9. Mai 2011.
  62. Eurovision Song Contest: Düsseldorf 2011@1@2Vorlage:Toter Link/www.germany.info (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., germany.info, 14. Mai 2011
  63. A screening party of the 56th annual Eurovision song contest, russianmix.com/events
  64. Timo Niemeier: Goldrosen für zwei ARD-Produktionen. focus.de, 10. Mai 2012
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. Additional terms may apply for the media files.